Headhunter … ein Begriff, den man im Personalumfeld oft hört, zu oft um genau zu sein.
Denn wenn man sich mit dieser Thematik einmal intensiv auseinandersetzt und um die Aufgaben und notwendigen Tugenden eines wahren Headhunters weiß, stellt sich schnell heraus, dass es deutschlandweit nur wenige Menschen gibt, die dieser Bezeichnung auch wirklich gerecht werden.

Personalagenturen sind uns allen ein Begriff und es ist kein Geheimnis, dass die meisten mittelständischen Unternehmen, sowie die großen Konzerne sich bei Ihrer Personalbesetzung externe Hilfe holen.
Viele dieser Personalagenturen verpassen beinahe jedem ihrer Mitarbeiter von Beginn an den Titel „Headhunter“.
Ganz einfach, weil dieses Wort jedem ein Begriff ist.
Meistens und leider genau deswegen stellt man sich darunter also einen Sachbearbeiter vor, der den ganzen Tag im Büro verbringt, um unzählige Profile von Kandidaten an Unternehmen zu schicken und sich maximal zwei Stunden später telefonisch erkundigt, ob auch alles angekommen ist und wann man denn mal einen Termin vereinbaren wolle.
Gerade bei Unternehmen also durchaus ein oft negativ behafteter Begriff.
Der Alltag eines wirklichen Headhunters sieht jedoch völlig anders aus.

Nun, was steckt denn dann wirklich hinter diesem Begriff?

Headhunter ist nicht einfach ein Titel…es ist auch kein gewöhnlicher Job…es ist eine Berufung, für die wahrhaftig nicht viele Menschen gemacht sind.

Kannst auch Du zum Headhunter werden?

Um dieses Ziel anzustreben, sind in erster Linie bestimmte Tugenden zwingend notwendig:

Fachliche Kenntnisse:
Eine gewisse Berufserfahrung im kaufmännischen Bereich, indem Du ein Unternehmen mit all seinen Mitarbeitern, Werten und Strukturen kennen gelernt, Dir Verhandlungsgeschick angeeignet und unternehmerisches Handeln erlernt hast, sind in jedem Fall notwendig um in dieser anspruchsvollen Rolle langfristig perfekt performen zu können.
Fundiertes Wissen im Personalwesen ist unserer Meinung nach im ersten step nicht zwingend erforderlich.
Wenn Du es wirklich willst, kannst Du mit den richtigen Tugenden auch als Quereinsteiger den Weg zum Headhunter einschlagen.
Als Werkzeuge benötigst Du lediglich ein Telefon und einen Computer…Der Rest liegt in Deinen Händen.

Vom Talent-Scout zum Headhunter

Selbstverständlich bedarf es einigen Entwicklungsschritten um am Ende Deines Weges den Headhunter-Titel tragen zu dürfen.

Dein Weg beginnt als Talent-Scout.
Hier lernst Du in erster Linie, wie Du dich in der Personalwelt richtig verhältst, wie Du Kunden gewinnst und Aufträge erfolgreich abwickelst und abschließt.
Dies ist mit Sicherheit die lehrreichste Phase, in der Du das meiste fachliche Know-how aufbaust.

Neben der Vertriebs-Thematik, in welcher Du Kunden für Dich gewinnst, bist Du in dieser Rolle überwiegend im reinen Recruiting tätig.
Hier kommen wir wieder zum Wissenshunger, welcher auch in dieser Phase mit eine der wichtigsten Rollen spielt.
Es beginnt beim Erstkontakt mit einem Unternehmen, welches Deine Hilfe für die Stellenbesetzung in Anspruch nimmt und erstreckt sich über die Suche und Findung eines geeigneten Kandidaten für diese Position.
Egal aus welchem Fachbereich du ursprünglich kommst, Du musst in der Lage sein, eine Stelle aus einer komplett anderen Branche besetzen zu können und dies funktioniert nur, indem du sowohl von Unternehmens- wie von Bewerberseite alle nötigen Informationen erhältst, die Dir helfen das perfekte Match zu generieren.

Welche Möglichkeiten gibt es, den Idealkandidaten zu finden?

Natürlich verfügt jede Personalagentur hier über unterschiedlichste Mittel und Werkzeuge.
Im Grunde lässt sich aber zwischen zwei Arten der Kandidatensuche unterscheiden:

  1. Passiv-Suche
    Hier ist das Zauberwort die Stellenanzeige, welche niemals unterschätzt werden sollte.
    Um den perfekten Kandidaten auf sich aufmerksam zu machen, sollte die Ausschreibung nicht einfach eine reine Auflistung der Aufgaben und Anforderungen sein.
    Häufig werden Standard-Ausschreibungen geschalten, vollgepackt mit Fachbegriffen und Tools, die der Bewerber beherrschen sollte.
    Viel wichtiger und ansprechender ist es aber doch auf den Punkt zu bringen, wie der künftige Arbeitsalltag in dieser Rolle aussieht und was den Bewerber dort erwartet.
    Eine sympathische, ehrliche und verständliche Stellenausschreibung ist die halbe Miete bei der passiven Suche!
  2. Aktiv-Suche
    Diese Art der Suche widmet sich der Direktansprache bzw. der Direktsuche bestimmter Kandidaten und ist daher oftmals der Inbegriff des klassischen „Headhuntings“.
    Im Grunde geht es darum, einen bestimmten Kandidaten, welcher sich in fester Anstellung befindet, zu einem Jobwechsel zu bewegen.
    Auch hier brauchst Du alle erforderlichen Informationen des Unternehmens um einen Wunschkandidaten auch von einer neuen Stelle überzeugen zu können.
    Eine der bekanntesten Wege für Direktsuchen sind Portale wie Xing und LinkedIn, jedoch sind Deiner Kreativität hier keine Grenzen gesetzt. 🙂

Was ist ein perfektes Match?

Um dieses Thema einfach darzustellen, lässt sich durchaus ein Vergleich zur Partnersuche in unserem Privatleben ziehen.
Gerade in Zeiten der Online-Portale haben wir im ersten Moment lediglich eine Art „Profil“ von einem Menschen vorliegen, dessen Inhalt uns entweder anspricht oder nicht.
Haben zwei Personen überwiegend dieselben Hobbies und Interessen, dann ist das ohne Zweifel eine gute Basis und im ersten Moment äußerst vielversprechend.

Treffen wir nun das erste Mal persönlich aufeinander, wird dieser erste gute Eindruck jedoch absolut nichtig, wenn wir uns nicht auf einer „Wellenlänge“ mit jemandem bewegen, wenn wir bestimmte Werte und Ansichten nicht teilen und zwischenmenschlich einfach keine Verbindung entstehen will.
Würdest Du mit solch einem Menschen eine Beziehung eingehen?
– Wohl eher nicht!

Auch beim beruflichen Match spielt dieser Zwischenmenschliche Faktor mit die größte Rolle.
Das perfekte Match ist nicht nur eine Übereinstimmung von Skills und Anforderungen.
Natürlich sollten die fachlichen Voraussetzungen gegeben sein, jedoch ist es mindestens genauso wichtig, dass beide Parteien auch auf zwischenmenschlicher Ebene harmonieren.

Um dies herauszufinden bedarf es an Übung, Feingefühl und einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den jeweiligen Unternehmen und Bewerbern.

Du kannst einen Bewerber nur mit gutem Gewissen vermitteln, wenn Du ihn persönlich kennen gelernt hast.
Genauso kannst Du einen Kandidaten nur an ein Unternehmen vermitteln, welches Du kennst und von dem Du selbst überzeugt bist.

Die Nähe zu Bewerber und Unternehmen sind also ohne Zweifel die Basis, um zwei Parteien erfolgreich zusammen zu führen!

Sobald Du in dieser Matching-Phase angelangt bist, hast Du die nächste Stufe auf deinem Weg zum Headhunter erreicht.
Als Talent-Manager hast Du Dir bereits deinen eigenen Kundenstamm aufgebaut.
Du bist nicht mehr der Mitarbeiter einer Personalagentur, welcher bei der Besetzung der Stellen hilft und gute Kandidaten schickt, Du bist bereits Teil des Teams.
Deine Kunden kennst Du fast so gut wie Dein eigenes Unternehmen, Du pflegst eine vertrauensvolle Partnerschaft und bist erster Ansprechpartner wenn es um die Stellenbesetzung geht.

Die Koordination von Vorstellungsgesprächen, die perfekte Vorbereitung der Kandidaten auf dieses Kennenlernen und letztendlich alle Themen rund um den Vertragsabschluss fallen nun in dein Aufgabengebiet.
Du bist die Schnittstelle zwischen Unternehmen und Bewerber.
Eine Schablone zwischen Stellenausschreibung und Lebenslauf zu legen ist keine Kunst.
Für einen erfolgreichen Auftragsabschluss ist wie wir nun wissen, weitaus mehr nötig!

Ist der richtige Kandidat gefunden ist Deine Mission allerdings noch lange nicht abgeschlossen.
Die Nähe zu Unternehmen und Bewerber muss auch im Nachgang gewahrt und weiter ausgebaut werden.

Gelingt Dir auch das auf Dauer, bist Du auf dem besten Weg zum Headhunter.

Doch ab wann bin ich denn nun ein Headhunter?

Wie Du nun weißt, bedarf es mehrerer Stationen, unzähliger Lernprozesse und stetiger Weiterentwicklung um diese Rolle anzusteuern.

Ein wahrer Headhunter bist Du erst, wenn Du es geschafft hast, dass Dein Kunde
Dir blind vertraut.
Die komplette Personalbeschaffung liegt in Deinen Händen, weil man weiß, dass es nur mit
Dir funktioniert.
Mit der Zeit bist Du unabdingbar für Deinen Kunden geworden.
Du bist nicht nur der verlängerte Arm des Unternehmens, Du bist mehr als das.
Ein Berater, ein externer Begleiter, der nicht nur in den Personalthemen unterstützt, sondern auch in der Lage ist, im unternehmerischen Teil unterschiedlichste Hilfestellungen zu geben.

Langfristig befindest Du dich immer weniger im operativen Handeln.
Als Berater bist Du ein strategischer Alleskönner, der sich mehr außerhalb, als innerhalb des Büros befindet.
Du findest Dich zwischen Geschäftsführern diverser Unternehmen wieder, nicht nur im Büro, sondern auch im privaten Umfeld.
Dein Kunde ist nicht mehr einfach nur ein Kunde, ihr seid ein perfektes Team!

Nur wenn Du all diese Schritte zu 110% verinnerlicht hast, Du mit Deiner Kompetenz langfristig überzeugst und diesen Beruf wirklich lebst, gelingt es Dir die Akzeptanz und das volle Vertrauen der Führungsriege zu erlangen und Dir in dieser Branche einen Namen zu machen.
Es ist eine Partnerschaft entstanden, welche weit über das rein geschäftliche hinausgeht.
Du kennst nicht nur das Unternehmen und seine Strukturen, Du kennst die Menschen die dahinter stecken!
…ein perfektes Match eben…
„Im Grunde sind es immer die Verbindungen mit Menschen, die dem Leben seinen Wert geben“

 

Wie immer im Leben, führen schlussendlich viele Wege nach Rom.
Dies ist lediglich unsere Sicht der Dinge und der Weg, den wir für den richtigen halten um
die Stufen zum Headhunter-Dasein erfolgreich zu erklimmen.

Du bist bereit für Stufe EINS und der Meinung, dass Du alle Tugenden hierfür mitbringst?

Dann geh diesen Weg mit uns!
Aktuell suchen wir Unterstützung für unser Team und würden uns freuen, Dich kennen zu lernen!

http://peagle.de/stellenangebot/talentscout-mw/

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